Was regelt eine gesetzliche Krankenversicherung? - Blog zu Finanzen & Versicherungen

Was regelt eine gesetzliche Krankenversicherung?

Die gesetzliche Krankenversicherung ist neben der Renten-, Arbeitslosen-, Unfall- und Pflegeversicherung ein wichtiger Bestandteil des deutschen Sozialversicherungssystems und Teil des Gesundheitssystems. Die Aufgabe der gesetzlichen Krankenversicherung ist es, die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder eben auch zu verbessern. Alle Versicherten haben den gleichen Leistungsanspruch, dessen Umfang im Sozialgesetzbuch festgelegt ist. Die Beitragshöhe richtet sich nach dem jeweiligen Bruttoeinkommen. Es handelt sich hierbei um eine Pflichtversicherung.

Der Leistungskatalog für die gesetzliche Krankenversicherung ist relativ umfangreich. Das Zusammenwirken von Versicherten, Krankenkassen, Krankenhäusern, Ärzten oder deren Vereinigungen ist durch das Prinzip der so genannten Selbstverwaltung geprägt. Zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen zählen: Leistungen zur Verhütung von Krankheiten und von deren Verschlimmerung, sowie zur Empfängnisverhütung, bei Sterilisation und auch bei Schwangerschaftsabbrüchen, genauso wie die Prävention und Selbsthilfe, die Gruppen- und Individualprophylaxe zur Verhütung von Zahnerkranken, medizinische Vorsorgeleistungen, medizinische Vorsorge der Mütter und Väter, die allgemeine Gesundheitsuntersuchungen und Kinderuntersuchungen beziehungsweise auch Früherkennungsuntersuchungen genannt. Weiterhin zählt darunter die Krankenbehandlung einschließlich notwendiger Psychotherapie, kieferorthopädische Behandlung, Zahnersatzversorgung, Versorgung mit Arzneimitteln, Verbandmitteln und Heil- und Hilfsmitteln, genauso wie häusliche Krankenpflege, eine Haushaltshilfe, Krankenhausbehandlung sowie Leistungen zur medizinischen Rehabilitation.

Zu den vielen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung leisten allerdings alle Versicherten Eigenanteile oder auch Zuzahlungen.