Jedes Jahr aufs Neue, wenn die eigentlich schönste Zeit des Jahres beginnt, haben auch Einbrecher Hochsaison.
Kein Wunder, denn viele Bürger laden diese geradezu zum Bruch ein. So haben die Befragungen von gefassten Einbrechern einige grundlegende Tatsachen ans Licht gebracht: Wenn ein Briefkasten nicht mehr geleert wird, die Jalousien Tag und Nacht herunter gelassen sind, der Anrufbeantworter jedem Anrufer mitteilt, wie lange man denn noch genau weg ist, dann sind dies wahre Einladungen für jeden Einbrecher.
Die Diebe beobachten die bevorzugten Häuser und Wohnungen meist lange vorher. Dabei sind insbesondere solche Wohnungen und Häuser besonders häufiges Ziel, die scheinbar keine Absicherung bieten und zudem durch Pflanzen und Sträucher im Garten eine gute Deckung bieten. Als Einstiegsöffnung dienen in Einfamilienhäusern am häufigsten die Fenster und Türen. Aber auch das Garagentor lässt sich oft sehr einfach öffnen und die Tür zur Wohnung selbst ist meist nur unzureichend gesichert. Bei Mietshäusern wird der Bruch oft über die Wohnungstür vorgenommen.
Grundsätzlich kann man Einbrecher aber mit entsprechenden Sicherungen an Türen und Fenstern abschrecken. Auch Alarmanlagen wirken oft ebenso abschreckend, wie das Schild mit dem Warnhinweis vor einem Hunde. Die Einbrecher könnten zwar den Hund bestechen, die Sicherungen knacken und die Alarmanlagen umgehen, doch bedeutet dies einen erheblichen Zeitaufwand. Pro Einbruch werden aber maximal fünf bis zehn Minuten geplant, da andernfalls die Entdeckungsgefahr zu groß wird.
Ist es aber doch zum Einbruch gekommen, hilft meist nur noch die Leistung aus der Hausratversicherung. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, denn wer Haus oder Wohnung nur unzureichend gesichert hat und dem Einbrecher geradezu eine Einladung geschickt hat, der wird wohl leer ausgehen, so die einhellige Meinung der Versicherer.















